Der Camino del Norte

Die Strecke: Sobrado-Arzúa

  • Länge 22,2 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel
  • Geschätzte Dauer 5h 30min

Erneut verführt der Pilgerweg durch seinen Reichtum an Authentizität und üppigen galicischen Landschaften sowie durch den typisch ländlichen Baustil. In Arzúa verbindet sich der Camino del Norte mit dem Camino Francés.

Sobrado dos Monxes- As Corredoiras

  • Länge 8,6 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel
  • Geschätzte Dauer 2h 10min

Man lässt das erhabene Kloster Sobrado hinter sich und folgt der Route zu den Ortschaften Vilarchao, O Peroxil und Carelle und gelangt schließlich nach As Corredoiras.

Sobrado dos Monxes - As Corredoiras

As Corredoiras- Sendelle

  • Länge 6,3 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel
  • Geschätzte Dauer 1h 35min

Hinter der Kreuzung wendet man sich in Richtung der Gemeinde Boimorto. Auch hier verführt die Strecke den Besucher erneut durch den Reichtum ihrer genuinen und grünen galicischen Landschaft und durch die wertvolle volkstümliche Architektur. Ab Boimorto verläuft der Weg weiter nach Sendelle. Dort befindet sich eine romanische Kirche aus dem 12. Jahrhundert.

Sendelle- Arzúa

  • Länge 7 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel
  • Geschätzte Dauer 1h 45min

Hinter Sendelle und nachdem man auch die Ortschaft Vilar zurückgelassen hat, führt die Strecke nach Arzúa. Dort treffen der Camino del Norte und der Camino Francés aufeinander. Auch der Camino Primitivo, der sich bereits in Melide mit dem Camino Francés verbunden hat, verläuft hier. All drei Pilgerwege führen nun in Richtung des gemeinsamen Ziels - Compostela.

In Arzúa, einer für ihre Gastronomie und ihre regionalen Käsesorten bekannten Ortschaft, die der Herkunftsbezeichnung Arzúa-Ulloa angehört, verläuft der Weg durch Stadtgebiet. In verschiedenen, noch aus dem 13. Jh. erhaltenen Schriftstücken wird diese Strecke als „Camino de Oviedo” bezeichnet und auch heute noch heißt diese Straße Rúa do Camiño. Arzúa wuchs durch das Phänomen der vielen Jakobspilger zu einer bedeutenden Stadt in der Region; ihre Wirtschaft beruht hauptsächlich auf Landwirtschaft und Viehzucht.