Der Camino del Norte

Die Strecke: Baamonde-Sobrado

  • Länge 40,2 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 7h 25min

Bereiten Sie sich auf eine besonders lange Wanderstrecke von 40 km vor, die an alten Festungen, u. a. der mächtigen Burg San Paio de Narla und an kleinen unverfälschten Orten vorbei führt ; den Abschluss bildet das imposante Kloster Sobrado dos Monxes.

Zusätzlich zu der unten beschriebenen Route kann man von Baamonde aus auch einen ergänzenden Weg nehmen, der kürzer (ca. 8 km weniger) und in Richtung Norden verläuft und uns geradeaus nach Sobrado führt. Im weiteren Verlauf, in Boimil, trifft der Weg auf die erste Route, trennt sich dann aber wieder von ihr, ohne durch Arzúa zu führen. Er durchquert Santiso und trifft in der Nähe des Flughafens von Santiago mit dem Französischen Weg zusammen.

 

Baamonde- Digañe

  • Länge 7,7 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 25min

Wir verließen Baamonde und gingen zur Kapelle von Santo Alberte. Hier findet jedes Jahr im Mai ein gutbesuchtes Volksfest statt. San Breixo und Santa Locaia de Parga sind die letzten Orte in der Gemeinde Guitiriz. Weiter geht es bis nach Digañe.

Digañe- Miraz

  • Länge 7,2 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 20min

Die Strecke verläuft durch den Ort San Paio de Seixón, der bereits in der Gemeinde Friol liegt - wir befinden uns weiterhin in der Provinz Lugo – dann durch Ponte Leixosa und schließlich nach Santiago de Miraz. Nicht direkt am Weg, aber in der gleichen Pfarrei erhebt sich die mächtige Festung San Paio de Narla, in der heute die ethnografische Abteilung des Provinzmuseums von Lugo untergebracht ist.

Miraz- A Roxica

  • Länge 10 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 50min

In Miraz kann man die Santiagokirche besichtigen. Der Pilgerweg führt weiter durch A Braña, Portolamas, A Devesa und As Fontes, in San Mamede de Nodar. Die nächste Ortschaft heißt A Roxica.

A Roxica- O Marco das Pías

  • Länge 6,7 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 15min

Die Wegstrecke führt durch die kleinen Dörfer Mantelle, A Cabana, Ledro, A Travesa de Ledro und Pedramaior. In O Marco das Pías verlässt man die Provinz Lugo und betritt die Region A Coruña.

O Marco das Pías- Guitizá

  • Länge 6,5 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 10min

In O Marco das Pías endet die Gemeinde Friol; es beginnt der Verwaltungsbezirk Sobrado. Die Wanderung führt durch die Städtchen Vilariño, O Mesón, A Esgueva, Muradelo und Nogueira und schließlich nach Guitizá. Hier liegt die künstliche Lagune Sobrado.

Guitizá- Sobrado dos Monxes

  • Länge 2,1 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 25min

Weiter geht es auf der Wegstrecke von Guitizá und man gelangt zum Zisterzienserkloster Santa María de Sobrado, in Sobrado dos Monxes. Das Kloster ist eine spektakuläre Sehenswürdigkeit aus der Renaissance und dem Barock mit Räumlichkeiten, die noch aus dem Mittelalter stammen, u. a. die Küche, der Kapitelsaal und die San-Xoán-Kapelle. Das Kloster wurde 952 als gemischtes Kloster, d. h. für Männer und Frauen, gegründet und war eines der großen Machtzentren Galiciens.

In der Blütezeit der Pilgerreisen, in der Mitte des 12. Jahrhunderts, schloss sich das Kloster dem Zisterzienserorden an. Es war damit das erste spanische, diesem Orden angehörende Kloster. Heute wird dort eine bedeutende religiöse und soziale Leistung erbracht, mit Schwerpunkt auf der Betreuung von Pilgern.