Der Camino Primitivo

Die Strecke: Paradavella-Castroverde

  • Länge 19,8 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 3h 40min

Auf dieser Etappe wechseln üppige Wälder mit weniger dichten ab. Ein Hinweis auf die Kunst gilt u. a. dem Barockretabel in der Kirche Santa María de Vilabade und dem mittelalterlichen Turm in Castroverde - beide sind unbedingt sehenswert. Es gibt zwei sich ergänzende Abschnitte, von denen einer Villalle und ein anderer Castroverde durch Vilabade (0,470 km bzw. 5,29 km) erreicht.

Paradavella- A Degolada

  • Länge 1,9 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 20min

Hinter Paradavella verläuft die Route weiter nach O Cádavo. Einzelne Etappen durch dichte Wälder wechseln mit anderen, belebteren Wegstrecken entlang der Landstraße C-630 ab. Es geht durch den Ortskern von A Calzada und - bereits in der Gemeinde Baleira - durch A Degolada.

A Degolada- A Lastra

  • Länge 3,1 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 35min

Schließlich erreicht man die in 710 m Höhe liegende Ortschaft O Cádavo, die Gemeindehauptstadt von Baleira und die zweitwichtigste bezüglich der Bevölkerungszahl nach A Fonsagrada auf dem galicischen Camino Primitivo. Die Route steigt bis nach A Lastra stetig an.

A Lastra- A Fontaneira

  • Länge 2,6 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 30min

Ab hier geht es abwärts zur Anhöhe Alto da Vaqueriza in 840 m Höhe; das nächste Ziel lautet A Fontaneira. Der Legende nach soll König Alfons II. auf dem nahe gelegenen Campo da Matanza einen Kampf mit einem muslimischen Heer ausgetragen haben.

A Fontaneira- O Cádavo

  • Länge 4,7 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 50min

Man lässt A Fontaneira hinter sich und begibt sich nach O Cádavo; dort befindet sich eine Pilgerherberge.

O Cádavo- Vilalle

  • Länge 5,4 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 00min

Bevor wir Castroverde erreichen, führt der Weg durch das Dorf Vilalle. Ganz in der Nähe liegt Vilabade (umgehungsstraße), wo sich früher ein Franziskanerkloster erhob. Davon ist noch die Kirche erhalten, die Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde. Sie steht auf einem wunderschönen Platz, an dem sich auch das Herrenhaus der Abraira-Arana befindet. In der Kirche Santa-María- de-Vilabade (die zum Monument von nationalem Interesse erhoben wurde), hebt sich besonders der Altar hervor, ein barockes Werk aus dem Jahr 1759, das von Francisco Lens aus Compostela angefertigt wurde.

 

 

Vilalle- Castroverde

  • Länge 2,1 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 25min

In Castroverde, in 540 m Höhe, ist das Ende dieser Wegstrecke. Der Ort ist die Hauptstadt der gleichnamigen Gemeinde. Dort erhebt sich hochmütig der Burgfried des alten Schlosses in Erinnung an die Herrschaft der Häuser von Lemos und Altamira.