Der Camino Francés

Die Strecke: Sarria - Portomarín

  • Länge 22 Km
  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Hoch
  • Geschätzte Dauer 4h 35min

Der Camino Francés verlässt Sarria über die Brücke in A Áspera in Richtung Barbadelo.

Durch Eichenwälder und Wiesen gelangt man in die Gemeinde Paradela und steigt langsam zu den Ufern des Miño hinab, um dort die in die Ortschaft Portomarín führende Brücke zu überqueren.

Sarria- Barbadelo

  • Länge 4,2 Km
  • Schwierigkeitsgrad Hoch
  • Geschätzte Dauer 1h 00min

Man verlässt die Ortschaft Sarria nach einem Besuch der Pfarrkirche Santa Mariña, der Kirche Salvador, dem Turm an der alten Stadtmauer und dem Kloster A Madanela. Hinter der Altstadt führt eine steil abfallende Straße bis zur Brücke A Áspera.

Hinter der Brücke geht es ca. einen Kilometer an der Bahnlinie entlang. Später überquert man diese, um sich auf den härtesten Aufstieg dieser Etappe zu begeben und schließlich zu einer flachen Wegstrecke zu gelangen, die bis nach Barbadelo verläuft. Dort sollten Sie die Santiagokirche besichtigen.

Eine alternative Route, die direkt nach Ferreiros führt, ohne Barbadelo zu durchqueren.

Barbadelo- Ferreiros

  • Länge 9,1 Km
  • Schwierigkeitsgrad Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 50min

Die Strecke verläuft weiter auf einem Weg in sehr gutem Zustand bis Rente. Dabei kommt man durch Mercado da Serra, Leimán und Peruscallo. Hier beginnt eine Gegend mit kleinen Bächen, Seitenstreifen und Steinstraßen, die über das Wasser führen.

Hinter den Orten Lavandeira, Casais, A Brea und Morgade kommt der Pilger nach einem steilen Aufstieg nach Ferreiros, der ersten Ortschaft der Ribeira Sacra in Lugo.

Ferreiros- Portomarín

  • Länge 8,7 Km
  • Schwierigkeitsgrad Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 45min

Diese Wegstrecke verläuft vollständig abfallend. Nach der Abzweigung auf der Landstraße am Ortseingang von Francos folgt man einer Steinstraße, die meist bergab führt. Dabei kommt man durch zahlreiche kleine Ortschaften. Im Tal folgen Wiesen auf typische Häuser mit Schieferdächern. Das Gelände auf dieser Etappe ist äußerst abwechslungsreich und verläuft meist abfallend mit großen Bodensenken und Felsen. Lässt man diese Strecke hinter sich, kommt man an eine Landstraße, die einen Blick auf den Stausee von Belesar zeigt.

Hinter der Brücke über den Stausee führt die Route über eine, der Landstraße gegenüber liegende Steintreppe in die Ortschaft Portomarín. Sie führt mitten ins Stadtzentrum, wo sich auch die Pilgerherberge, direkt am Rathaus und in der Nähe der Kirchen San Pedro und San Nicolao an den Arkaden befindet.

Portomarín ist ein sehr hübsches und touristisches Städtchen. Die Altstadt ist vollständig gepflastert und bietet dem Besucher alle Dienstleistungen. Obwohl keine Strände vorhanden sind, wird der Stausee in der stärksten Sommerhitze als Badesee genutzt.