Die Route des Meeres von Arousa und des Río Ulla

Die Strecke: Padrón-Compostela

  • Schwierigkeitsgrad Mittel
  • Geschätzte Dauer 50min

Padrón

  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 10min

Padrón, die Wiege der Jakobusüberlieferung, eine schöne und sehenswerte Ortschaft liegt in den weitläufigen Auen zwischen den Flüssen Ulla und Sar. Der Name der Ortschaft leitet sich vermutlich von „Pedrón”, einem römischen, Neptun gewidmeten Altar ab, der an dem Ort stand, an dem das Steinboot des Apostels festgemacht wurde. Der O Pedrón wird heute in der Santiagokirche von Padrón aufbewahrt.

Das Padrón der Sehenswürdigkeiten hält viele Wahrzeichen bereit; aber auch die Landschaft um den Ort ist reizvoll und lädt beispielsweise zu einem Spaziergang am Ufer des Sar ein, bis dieser in den Ulla mündet. Zum Heiligtum des O Santiaguiño do Monte gelangt man über einen Via crucis, der aus 125 Stufen besteht. Auch der botanische Garten aus dem 19. Jh. ist ein besonderer Genuss.

Das Padrón außerhalb der Stadtmauern, d. h. das Umland, erstreckt sich von Iria Flavia, einer ehemaligen römischen Niederlassung, dann Bischofssitz bis zum 11. Jh., in dem heute die Camilo-José-Cela-Stiftung untergebracht ist, bis zum schlanken Heiligtum A Escravitude. Auch Herbón, wo die berühmten kleinen Paprika wachsen, gehört ebenso dazu wie der Ort Matanza mit dem Wohnaus von Rosalía de Castro sowie Carcacía, Heimatort des Poeten Macías bzw. Namorado aus dem Mittelalter.

Rois

  • Schwierigkeitsgrad Mittel-Niedrig
  • Geschätzte Dauer 10min

Rois gehört zur Region des Sar und zählt etwas mehr als 5000 Einwohner. Die Gemeinde liegt im Hinterland, ist aber durch die nahe gelegenen Flussmündungen, der von Arousa und der von Muros-Noia mit der Küste eng verbunden. Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich und erstreckt sich über ihre knapp 100 Quadratkilometer von dem 600 Meter hoch gelegenen Berg O Pedregal bis zum fruchtbarem Tal des Sar und seiner Zuflüsse, Liñares und Rois.

In der Pfarrei Ribasar befindet sich eine bedeutende archäologische Ausgrabungsstätte, das Castro Lupario, auf einem Hügel, der zur Gemeinde Brión gehört. Dort sind Mauerreste und Teile der Stadtmauer zu sehen. Der Legende nach lebte hier einst Königin Lupa, die von den Schülern des heiligen Jakobus um einen Ort für die Bestattung des Apostels gebeten worden war.

Rois verfügt ferner über abwechslungsreiche ethnographische und architektonische Besitztümer, Landhäuser, Getreidespeicher, zahlreiche Wegkreuze und interessante Barockkirchen, einige mit romanischen Bauelementen.