Der Portugiesische Küstenweg

Etapa: Baiona-Vigo

  • Länge 27,1 Km
  • Schwierigkeitsgrad Niedrig
  • Geschätzte Dauer 5h 30min

Der Pilgerweg beschenkt den Wanderer mit schöner volkstümlicher Architektur, historischen Landhäusern, den sogenannten Pazos, und Wegkreuzen, z. B. in Mallón und O Pereiro. Schließlich gelangt man in die größte Stadt Galiciens - Vigo, eine dynamische Industriestadt.

Baiona- A Ramallosa

  • Länge 4,8 Km
  • Schwierigkeitsgrad Niedrig
  • Geschätzte Dauer 1h 00min

Langsam nimmt man Abschied von Baiona. Der Weg zur Pfarrei Sabarís führt am alten und schönen Brunnen von O Pombal vorbei; auf der Straße Rúa de Cristo Rei gelangt man schließlich nach Sabarís. Gegenüber der Markthalle geht es über die romanische Brücke über den Groba. Etwas weiter entfernt befindet sich das Herrenhaus Cadaval und schließlich die schöne, ebenfalls romanische Brücke A Ramallosa. Sie besteht aus zehn Bögen, die wahrscheinlich über einem römischen errichtet wurden. Hier beginnt das ökologisch besonders wertvolle Sumpfgebiet Foz del Río Miñor.

A Ramallosa- Nigrán

  • Länge 4,2 Km
  • Schwierigkeitsgrad Niedrig
  • Geschätzte Dauer 50min

Es geht in die Gemeinde Nigrán. Der Pilgerweg beschenkt den Wanderer mit schönen Beispielen volkstümlicher Architektur, historischen Landhäusern, den so genannten Pazos, und Wegkreuzen – Cruceiros - z. B. in Mallón und O Pereiro. In Panxón steht das Votiv-Heiligtum do Mar von Antonio Palacios und ein Westgotischer Bogen aus dem 7. Jh. Die ganze Strecke verläuft an wunderschönen Stränden mit feinem weißem Sand entlang und beinahe das ganze Jahr über herrscht ein gutes Klima.

Man folgt den beiden als Camiño do Souto und Camiño da Rosiña bekannten Pilgerwegen bis zum Ortskern von Nigrán. Die Landhäuser Urzáiz und Cea liegen vor dem Aufstieg auf den Berg Sanromán, den wir hinter uns bringen müssen, um in das noch in der Gemeinde Nigrán liegende Priegue zu gelangen.

Immer wieder trifft man auf dieser Wegstrecke auf die Landstraße 550. Sie führt in die Gemeinde Vigo und in die gleichnamige Stadt, die bevölkerungsreichste Galiciens mit ca. 300.000 Einwohnern bzw. einer halben Mio. im Stadtgebiet und einem großen Fischerei- und Containerhafen. Die dynamische Industriestadt besitzt schöne Strände und Gegenden in der näheren Umgebung.